Traumrevier Venetien

Eine der schönsten Weingegenden Norditaliens und der für seinen Prosecco bekannte Winzerort Valdobbiadene sind die Kulisse für diese Rennradreise. Das 1775 m hohe Gebirgsmassiv des Monte Grappa bildet den südlichen Abschluss der Dolomiten und somit reichlich Spaß für Gipfelstürmer. Sage und schreibe neun Möglichkeiten zum Aufstieg gibt es auf den Berg und belohnt bei gutem Wetter mit fantastischen Panoramablicken.
Die wunderschöne Landschaft in der Region Treviso mit sanften Hügeln, wuchernden Weinbergen und die Tour auf das Hochplateau des Altopiano di Asiago wird euch bestimmt begeistern.

Highlights

  • Monte Cesen, der Hausberg von Valdobbiadene
  • Auffahrt zum Monte Grappa
  • Weiße Kaputzenspitze am Monte Grappa
  • Originalstrecke vom Granfondo Prosecco Cycling
  • Muro di Sa Poggio
  • Hochebene von Asiago
  • Weinberge rund um Valdobbiadene
  • Dorf Santo Stefano
Termin:
5. Juni, 2017
bis 10. Juni, 2017

Karte

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Tourenverlauf

 
Tag 1 Montag, 05. Juni 2017

Anreise

Individuelle Anreise nach Cavaso del Tomba.
19.00 Uhr Abendessen und Kennenlernen der Teilnehmer.

Tag 2 Dienstag, 06. Juni 2017

Zum Monte Cesen

In lockerer Fahrt geht es von Cavasso del Tomba nach San Vito. Im großen Bogen umfahren wir auf ruhigen und verkehrsarmen Straßen Valdobbiadene. Die vielen Weinberge der Region erhöhen unsere Vorfreude auf abwechslungsreiche Radtouren.

Nach etwas über 50 gefahrenen Kilometern machen wir am Marktplatz in Valdobbiadene einen Café-Stopp. Im Anschluss geht es bergauf zur Kirche San Floriano. Dort beginnt der Anstieg auf den 1.570 m hohen Monte Cesen. Der Anstieg ist relativ gleichmäßig, wobei es im Mittelteil auch flache Passagen gibt. Auf ca. 10 km Länge sind über 800 Höhenmeter zu absolvieren.
Spaß macht die Abfahrt auf den längeren Geraden, ehe wir über Pederobba zurück in unser Hotel rollen.

104 km - 1.370 Hm

 
 
Tag 3 Mittwoch, 07. Juni 2017

Monte Grappa-Tour

Mit seiner herausgehobenen Lage könnte man den südlichsten Berg im Veneto auch als Mont Ventoux Italiens bezeichnen: Wie beim französischen Pendant führen mehrere Routen auf seinen Gipfel, die zu überwindenden Höhenunterschiede sind ähnlich, das Panorama ist ebenso beeindruckend.

20 km sind es auf der Strada del Grappa bis nach Romano d´Ezzelino. Am Ortsende biegen wir im Kreisverkehr rechts ab und das Schild Monte Grappa 27 km (1.500 Höhenmeter) weist uns den Weg. Die ersten 13 km haben 7 – 10% Steigung. Es folgt ein vier Kilometer langes Flachstück. Die letzten 10 Kilometer bis zum Refugio Bassano haben es mit maximal 12% Steigung nochmals in sich. Bei klarer Sicht kann man von oben bis Venedig, Padua und Vicenza sehen. Auf der Passhöhe ist das bekannte Ossario zu sehen, ein Soldatenfriedhof und -grabmal, wo 25.000 Gefallene begraben liegen.

Der Rückweg führt über Alano di Piave und Quero nach Cavaso del Tomba.

93 km - 1.960 Hm.

Tag 4 Donnerstag, 08. Juni 2017

Prosecco Cycling Tour

Landschaftlich ein absoluter Genuss ist diese Runde auf der Originalstrecke des "Granfondo Prosecco Cycling", der alljährlich im Oktober stattfindet. Eine der schönsten Weingegenden Venetiens und der hübsche Winzer-Ort San Vito bilden die Kulisse für diese Tour. Seit 2004 rollen jährlich 3000 Teilnehmer beim "Prosecco Cycling" durch die Hügel der Altamarca. Die Steigungen sind gut zu bewältigen - einzig ernsthafte Herausforderung ist die berüchtigte Rampe "Muro di Ca' del Poggio", mit 1,2 Kilometer Länge und rund 140 Höhenmetern.

127 km – 1.650 Hm

 
 
Tag 5 Freitag, 09. Juni 2017

Altopiano di Assiago

Bis Bassano del Grappa ist einrollen angesagt. Die kleine Nebenstraße nach Valrovina ist wunderschön und macht den 5 km Anstieg ins Dorf zum Vergnügen. Weitere 15 km und unzählige "Tornante" geht es auf die Hochebene von Asiago hinauf. Doch die Auffahrt wird zum Genuß, bietet doch jede Kurve einen traumhaften Blick ins Tal.
Fast 45 km fahren wir auf dem Plateau des Altopiano de Asiago und durchfahren die 7 Gemeinden der Region. Kurvenreich ist die 13 km Abfahrt nach Enigo ehe es auf der Strada di Grappa wieder nach Cavaso del Tomba geht.

135 km – 1.900 Hm

Tag 6 Samstag, 10. Juni 2017

Abreise

Verabschiedung und individuelle Heimreise nach einem ausgiebigen Frühstück.

 

Hotel Canova

Das Hotel Canova – ein Hotel, einzigartig in Cavaso del Tomba. Hier sind Sie zuhause im Urlaubsparadies. Das von der Familie Piva geführte Hotel liegt wunderschön im Grünen. Die überaus freundlichen Mitarbeiter des Hotels erfüllen alle Wünsche und machen den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das sportgerechte Frühstück und abwechslungsreiche Abendessen können wir auf der großen Terrasse des Hotels genießen.

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Das Hotel Canova begrüßt Sie in der ruhigen Landschaft um Cavaso Del Tomba mit einem großen Garten, klimatisierten Zimmern und einem kleinen Fitnessraum. 

Die Zimmer im Canova verfügen über Teppichboden, Sat-TV und einen Kühlschrank. Im eigenen Bad liegen kostenfreie Pflegeprodukte und ein Haartrockner bereit. Einige Zimmer sind mit einer Whirlpool-Badewanne ausgestattet.

Mieträder

Für dieses Radcamp können Sie ein GHOST Race Lector Pro mit Di2 Elektronikschaltung mieten. Die Räder mit abfallendem Oberrohr sind leicht, wendig, überaus komfortabel und bieten dadurch optimalen Fahrspaß.

Wichtiger Hinweis: Bringen Sie bei Buchung eines Mietrades unbedingt die eigenen Pedalen und Schuhe mit.
Gegebenenfalls den eigenen Sattel.

 

Race Lector Pro

  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Komponenten: Shimano Ultegra Di2
  • Elektronikschaltung  |  10-fach Exo Compact
  • Übersetzung: 50 – 34 vorne   |   11 – 28 hinten
  • Reifen: Schwalbe Ultremo
  • Laufräder: Easton Aero
  • Rahmenhöhe: 50/53/56/59
Tagesmietpreis 25,– €

Tipps zum Training

Tipps zum Bergfahren

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Tipps & Allgemeines

 

Weniger ist mehr

Zur Auffahrt auf den Gipfel sollte nur das Notwendigste mitgenommen werden. Jedes Gramm zählt.
Ihr Rennrad sollte eine bergtaugliche Übersetzung haben,
um auch an steilen Stellen immer locker pedalieren zu können.
Ersatzmaterial und Kleidung zum Wechseln wird im Servicewagen zur Verfügung stehen.

Kraft sparen

Haushalten Sie mit Ihrer Kraft, denn der Aufstieg zum Pass zieht sich sicherlich.
Langsam in den Berg hineinfahren hilft, am Ende als Erster oben zu sein.
Denn wer am Berg überzieht, hat keine Chance, sich zu erholen. Ihr Rhythmus zählt!
Die Trittfrequenz sollte bei 80 bis 90 Umdrehungen in der Mitte liegen. Fällt sie ab,
wenden Sie zu viel Energie auf. Eine niedrige Frequenz im schweren Gang kostet zu viel Kraft.

Nur keine Monotonie aufkommen lassen

Um nicht zu ermüden ist es wichtig, die Position regelmäßig zu variieren.
Unterschiedliche Muskelgruppen können sich dadurch gut erholen bzw. aktivieren.
Pedalieren im Wiegetritt beansprucht die Wadenmuskulatur, ist allerdings ein guter Ausgleich.
Ergo: Die Abwechslung hilft, das Ziel in der geplanten Zeit zu erreichen.

Zwischenziele setzen

Nur nicht nach oben schauen! Denken Sie auf einer Serpentinenstrecke immer von Kehre zu Kehre. Ist die Stecke in Abschnitte geteilt, erscheint die Auffahrt kürzer.

Der kürzeste Weg ist oft anstrengender

Bei der Auffahrt spart man in den innen gefahrenen Kurven zwar Strecke, wird aber dafür mehr Steigungsgrade überwinden müssen. Wählen Sie besser den äußeren, längeren Weg, um nicht aus dem Rhythmus zu kommen.

Nachschub nicht vergessen

Trinken, trinken, trinken. Als Faustregel gilt, alle 15 Minuten mindestens 150 ml isotonisches Getränk oder Wasser. Denn wenn Ihr Körper nach Flüssigkeit verlangt, ist es meistens schon zu spät.
Kohlenhydrate - fest wie flüssig - spenden die nötige Energie.
Lassen Sie sich mit Riegeln, Gels, Banane, Kuchen und salzhaltigen Snacks versorgen.

Krisen überwinden

Trotz aller Strategie und Training - irgendwann ist der Punkt erreicht. Die Luft ist raus.
Nehmen Sie jetzt raus um Ihrem Körper zu ermöglichen, das angesammelte Laktat wieder abzubauen.
Versuchen Sie, in Ihrem Rhythmus den Berg hochzufahren.

Motivation ist alles

Nur noch eine Kehre, dann ist es geschafft! Verwandeln Sie die letzten Kilometer in Ihre Triumphfahrt und genießen Sie jede Pedalumdrehung. Feiern Sie sich als Sieger und nehmen Sie sich Zeit für das grandiose Alpenpanorama. Die Qualen haben sich gelohnt.

Allgemeines / Wissenswertes

Allgemeines

Eine Änderung der Touren behalten wir uns vor. Teile davon können in einem Begleitfahrzeug absolviert werden.

Leistungszustand bzw. Vorbereitung

Ihr Erfolg und Spaß bei dem BergTraining hängt ganz wesentlich von Ihrer Vorbereitung ab.
Dafür sollten Sie mindestens 2.500 km und einige längere Trainingsfahrten in den Bergen in den Beinen haben.

Übersetzungsempfehlung

Damit man es sich bei den Anstiegen nicht unnötig schwer macht, sollten Sie zumindest ein 28er-Ritzel montieren, eventuell sogar ein Dreifach-Kettenblatt oder eine Kompakt-Kurbel.

Bekleidungsempfehlung

Auch, wenn es um diese Jahreszeit in den Ötztaler Alpen gewöhnlich sonnig und warm ist, empfehlen wir folgende Minimalausrüstung für die Passabfahrten: Arm- und Knie- oder Beinlinge sowie eine Windweste.
Für den Fall eines Wetterumschwungs zusätzlich eine Regenjacke sowie
Langfingerhandschuhe und Neopren-Überschuhe.
Sämtliche Zusatzbekleidung können Sie bequem im Begleitfahrzeug deponieren.

 

Leistungen & Preise

Inklusiv-Leistungen

  • 4 qualifiziert geführte Rennradausfahrten
  • Professionelle Betreuung vor Ort
  • Begleitfahrzeug mit Ersatzmaterial und Verpflegung mit isotonischen - und Erfrischungsgetränken, Snacks, Sandwiches, frischem Obst und Kuchen
  • Tägliche Besprechung zur Rennradtour
  • 5 Übernachtungen im Hotel Canova
  • Reichhaltiges Frühstücksbuffet
  • 5 Abendessen mit regionalen Gerichten

Preise

Preis pro Person mit allen Inklusiv-Leistungen

Im Doppelzimmer€ 659,-
Einzelzimmer€ 729,-
Junior Suite als Doppelzimmer€ 819,-
Junior Suite als Einzelzimmer€ 899,-

Voranreise / Verlängerung

Preis pro Person inkl. Frühstück

Im Doppelzimmer€ 84,-
Einzelzimmer€ 92,-
Junior Suite als Doppelzimmer€ 104,-
Junior Suite als Einzelzimmer€ 124,-

 

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