Etappenverlauf
Anreise nach Varese (I)
Die Anreise nach Varese erfolgt individuell.
Varese, auch bekannt als die „Gartenstadt“, empfängt uns im Nordwesten der Lombardei mit einer eleganten Mischung aus historischer Jugendstil-Architektur und prachtvollen Parkanlagen in direkter Nachbarschaft zum idyllischen Lago Maggiore und dem Lago di Varese.
Abendessen um 19.00 Uhr – anschließend Kennenlernen der Teilnehmer und Info- sowie Ablaufbesprechung.
Varese (I) - Ivrea (I) - Der Auftakt zwischen Seen und Weinbergen
Bereits auf der ersten Etappe erleben wir die landschaftliche Vielfalt Norditaliens: Vorbei an idyllischen Seen, durch malerische Weinberge und kleine piemontesische Dörfer führt unsere Route in Richtung Ivrea – dem Tor zu den Alpen.
Sportlich erwartet uns ein abwechslungsreiches Profil mit mehreren kurzen Anstiegen. Die Hügel des Piemont verlangen immer wieder einen gleichmäßigen Rhythmus und bieten fantastische Ausblicke auf die ersten Gipfel der Alpen. Ein besonderer Höhepunkt ist der finale Anstieg kurz vor dem Ziel, der Serra d'Ivrea von Bollengo, der noch einmal die Beine fordert und einen Vorgeschmack auf die großen Alpenklassiker der kommenden Tage gibt.
Gruppe 1 & 2: 113 km mit 1.350 Hm
Ivrea (I) - Aosta (I) - Das Tor zu den Hochalpen
Die zweite Etappe führt uns hinein in das beeindruckende Aostatal – eine der spektakulärsten Alpenregionen Italiens. Nach dem Start in Ivrea verlassen wir die Ebene und tauchen Schritt für Schritt in eine faszinierende Bergwelt ein, die von den höchsten Gipfeln Europas eingerahmt wird.
Der sportliche Höhepunkt des Tages ist die Auffahrt zum Col Tzecore (1.623 m). Mit seinen zahlreichen Kehren, gleichmäßigen Steigungsprozenten und grandiosen Ausblicken auf das Monte-Rosa-Massiv zählt er zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Pässen im Aostatal. Nach einer rasanten Abfahrt rollen wir entlang der Dora Baltea unserem Etappenziel Aosta entgegen.
Diese Etappe die erste echte Bergprüfung und ein perfekter Vorgeschmack auf die großen Passklassiker, die in den kommenden Tagen auf uns warten.
Gruppe 1: 100 km mit 2.250 Hm
Gruppe 2: 84 km mit 1.730 Hm
Aosta (I) - Bourg-Saint-Maurice (F) - Über den Kleinen Sankt Bernhard
Die dritte Etappe markiert den Übergang von Italien nach Frankreich und führt uns mitten hinein in die faszinierende Hochgebirgswelt der Alpen. Bereits kurz nach dem Start in Aosta beginnt der lange Anstieg zum Kleinen Sankt Bernhard Pass (2.188 m) – einer der traditionsreichsten Alpenübergänge Europas. Gleichmäßige Steigungen und spektakuläre Ausblicke machen diese Auffahrt zu einem echten Highlight.
Davor wartet noch eine besondere Herausforderung: der Colle San Carlo (1.951 m). Mit Rampen von bis zu 15 % zählt er zu den steilsten und anspruchsvollsten Anstiegen im Aostatal. Die schmale Bergstraße und die beeindruckende Kulisse machen ihn zu einem echten Geheimtipp für ambitionierte Bergfahrer.
Nach der Abfahrt vom Kleinen Sankt Bernhard erreichen wir unser Etappenziel Bourg-Saint-Maurice.
Gruppe 1: 90 km mit 2.710 Hm
Gruppe 2: 80 km mit 1.800 Hm
Bourg-Saint-Maurice (F) - Cluses (F) - Über legendäre Tour-de-France-Pässe
Diese Etappe ist ein echtes Highlight für alle Bergliebhaber. Mit dem Cormet de Roselend (1.968 m) erwartet uns einer der schönsten Alpenpässe Frankreichs. Die spektakuläre Auffahrt, der smaragdgrüne Lac de Roselend und das beeindruckende Panorama machen diesen Tour-de-France-Klassiker zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Nach einer langen Abfahrt führt die Strecke über den Col des Saisies (1.650 m). Der Pass ist bekannt für seine gleichmäßigen Steigungen und zählt seit Jahrzehnten zu den beliebten Anstiegen der Tour de France. Von der Passhöhe genießen wir herrliche Ausblicke auf das Mont-Blanc-Massiv, bevor die abwechslungsreiche Fahrt durch die Savoyer Alpen in Richtung Sallanches führt.
Gruppe 1: 103 km mit 1.820 Hm
Gruppe 2: 94 km mit 2.740 Hm
Auf den Spuren der Tour de France zum Plateau de Solaison (F)
Das Plateau de Solaison schrieb Tour-de-France-Geschichte, denn hier endete die 15. Etappe der Tour de France 2026. Nach einem packenden Finale setzte sich Remco Evenepoel im Sprint gegen Tadej Pogačar durch und trug sich als Sieger dieses spektakulären Bergankunfts-Finales in die Geschichtsbücher ein. Auf den letzten Kilometern können wir selbst das besondere Flair dieser Tour-de-France-Etappe erleben und uns wie die Profis den Weg hinauf zum Ziel erkämpfen.
Gruppe 1 und 2: 72 km mit 1.120 Hm
Rund um Cluses (F)- Durch das Herz der Haute-Savoie
Der erste Höhepunkt des Tages ist die Auffahrt nach Plaine Joux. Die gleichmäßige Straße schlängelt sich durch dichte Wälder hinauf zu einem beeindruckenden Aussichtspunkt mit spektakulärem Blick auf das Mont-Blanc-Massiv.
Anschließend wartet mit dem Col de la Ramaz (1.619 m) einer der schönsten und anspruchsvollsten Pässe der Haute-Savoie. Der abwechslungsreiche Anstieg mit seinen zahlreichen Kehren, steileren Passagen und weiten Panoramablicken zählt zu den echten Geheimtipps der französischen Alpen und war bereits mehrfach Teil der Tour de France.
Gruppe 1: 112 km mit 2.340 Hm
Gruppe2: 98 km mit 1.760 Hm
Cluses (F) - Sion (CH) Panoramen rund um den Mont Blanc
Diese Etappe führt uns durch die eindrucksvolle Bergwelt rund um das Mont-Blanc-Massiv und verbindet Frankreich mit der Schweiz. Auf ruhigen Bergstraßen und aussichtsreichen Höhenwegen genießen wir immer wieder spektakuläre Blicke auf Europas höchsten Gipfel, bevor wir das Rhônetal und unser Etappenziel Sion erreichen.
Der Col de la Gueulaz (1.965 m) ist dabei ein ganz besonderes Highlight. Die abwechslungsreiche Auffahrt begeistert mit zahlreichen Kehren, beeindruckenden Tiefblicken ins Rhônetal und einem herrlichen Panorama auf die umliegenden Dreitausender. Der Pass ist ein echter Geheimtipp und zählt zu den schönsten Anstiegen im Wallis.
Gruppe 1; 104 km mit 1.790 Hm
Gruppe 2: 121 km mit 2.730 Hm
Sion (CH) - Domodossola (I) Von Sierre über den Simplonpass nach Brig
Die siebte Etappe steht ganz im Zeichen eines der geschichtsträchtigsten Alpenpässe Europas. Vom sonnenverwöhnten Rhônetal führt unsere Route hinauf auf den Simplonpass (2.005 m) – eine legendäre Passstraße, die seit Jahrhunderten die Schweiz mit Italien verbindet und bis heute zu den schönsten Alpenüberquerungen zählt.
Der lange, gleichmäßige Anstieg bietet ideale Bedingungen, um den eigenen Rhythmus zu finden. Während der Auffahrt eröffnen sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Walliser Viertausender und die imposante Hochgebirgslandschaft. Oben angekommen belohnt die Passhöhe mit einem einmaligen Panorama, bevor wir auf einer herrlichen Abfahrt zurück ins Rhônetal rollen.
Gruppe 1 & 2: 113 km mit 2.130 Hm
Domodossola (I) - Varese (I) Rund um den Lago Maggiore
Die Strecke führt entlang der malerischen Ufer des Lago Maggiore, einem der schönsten Seen Italiens. Das tiefblaue Wasser, elegante Villen, mediterrane Gärten und die beeindruckende Kulisse der Alpen machen diese Etappe besonders.
Mehrere abwechslungsreiche Anstiege führen uns immer wieder auf aussichtsreiche Höhen oberhalb des Sees. Besonders die Auffahrt von Castelveccana nach San Michele belohnt mit spektakulären Panoramablicken über den Lago Maggiore und zählt zu den schönsten Aussichtspunkten der Region.
Gruppe 1 & 2: 103 km mit 1.250 Hm
Um Varese (I) - An den Lago di Lugano
Die Route führt über ruhige Bergstraßen, durch kleine italienische Dörfer und immer wieder zu spektakulären Aussichtspunkten über den tiefblauen Lago di Lugano, dessen mediterranes Flair einen reizvollen Kontrast zur alpinen Kulisse bildet.
Ein besonderer Höhepunkt ist die Auffahrt zur Madonna dei Ciclisti – der Schutzpatronin der Radfahrer. Die kleine Wallfahrtskirche oberhalb des Sees ist ein beliebter Treffpunkt für Rennradfahrer aus der Region und bietet einen beeindruckenden Panoramablick über den Lago di Lugano und die umliegenden Berge. Ein Ort, an dem man gerne einen Moment innehält. Nach einer letzten genussvollen Abfahrt rollen wir zurück nach Varese, wo sich der Kreis unserer Grand Tour schließt
Gruppe 1 und 2; 96 km mit 2.180 Hm
Abreisetag – Arrivederci und auf Wiedersehen!
Nach zehn erlebnisreichen Tagen voller legendärer Alpenpässe, spektakulärer Landschaften und unvergesslicher Momente im Sattel heißt es nun Abschied nehmen – mit einem herzlichen Arrivederci Italia, Au revoir France und Uf Wiederluege Schweiz!
Nach einem gemeinsamen Frühstück treten alle Teilnehmer individuell die Heimreise an.
Leistungen & Preise
Inklusiv-Leistungen
- 11 Übernachtungen mit Frühstück in ausgewählten Hotels
- 11 regionale Abendessen mit landestypischen Spezialitäten
- 10 qualifiziert geführte Touren
- Begleitet von erfahrenen Guides
- Tägliche Besprechung zum Tourenenverlauf und wichtigen Details
- Begleitfahrzeug mit Ersatzmaterial während der Tour, Gepäcktransport und Unterstützung bei Bedarf
- Sportgerechte Verpflegung zu Beginn und während jeder Etappe: isotonische Getränke, Erfrischungen, frisches Obst sowie täglich wechselnde Snacks, Sandwiches und Kuchen
- Betreuung für ein sorgenfreies Reiseerlebnis
- GPS Track (geplant via Komoot)
Zusatzleistungen gegen Gebühr
- Verzehr bei Café-Stopps unterwegs
- Getränke beim Abendessen
Preise
Pro Person mit allen Inklusiv-Leistungen
Doppelzimmer |
2.899,– € |
Einzelzimmer-Zuschlag |
349,– € |
Voranreise pro Person inkl. Frühstück |
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Doppelzimmer |
125,– € |
Einzelzimmer |
149,– € |